Strohprozess
Handhabung
StB – Straw to Biogas
Pioneering the development of a future with sustainable energy.

Das StB-System von Linka Energy ist eine speziell entwickelte, vollautomatisierte Lösung, die darauf ausgelegt ist, Stroh als wertvolle Ressource in die Biogasproduktion zu integrieren.
Das System steuert den gesamten Prozess von der Annahme der Strohballen über die Vorbehandlung bis hin zur Dosierung in die Biogasanlage.
Das StB-System (Straw to Biogas) besteht aus sorgfältig ausgewählten Komponenten, die gemeinsam eine effiziente, automatisierte und nachhaltige Handhabung von Stroh für die Biogasproduktion gewährleisten.
Der Prozess beginnt mit einem automatisierten Strohkran, der die Strohballen ohne manuelle Handhabung direkt in das System transportiert. Anschließend entfernt ein Schnurentferner automatisch Schnuren und Netze und bereitet das Material für die weitere Verarbeitung vor.
Die nächste Prozessstufe ist der Schredder, der das Stroh auf eine gleichmäßige Größe zerkleinert und für den Durchlauf durch die Hammermühle vorbereitet.
Anschließend wird das Stroh durch eine Reihe von Vorbehandlungseinheiten geführt, die typischerweise Steinfänger, Grob- und Feinmühlen sowie eine Windsichtung umfassen – alles mit dem Ziel, eine möglichst gleichmäßige Beschickung des Reaktors sicherzustellen.
Dieser integrierte Ansatz ermöglicht es, Stroh als wertvolle Ressource in der Biogasproduktion zu nutzen, wodurch die Anlageneffizienz gesteigert und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie die CO₂-Emissionen reduziert werden.
Das StB-System wurde in mehreren Biogasanlagen implementiert, darunter ein Projekt in Kværs in Zusammenarbeit mit Nature Energy. Dort wird das System zur Vorbehandlung von Stroh eingesetzt, was zu einer gesteigerten Biogasproduktion und einer verbesserten Betriebseffizienz geführt hat.

Foto: Nature Energy (Kværs)
Geringere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen – mehr lokale und nachhaltige Energie.
Handhabungslösungen
Linka Energy liefert automatisierte Handhabungslösungen, die eine stabile und effiziente Beschickung von strohbasierter Biomasse in Biogasanlagen gewährleisten.
Ein konkretes Beispiel ist die Anlage bei Bioenergie Marienthal in Schleswig-Holstein, wo Linka eine komplette Linie für die Annahme und Vorbehandlung von Strohballen installiert hat.
Der Prozess beginnt mit einem automatisierten Strohkran, der die Ballen ohne manuelle Eingriffe direkt in das System transportiert.
Anschließend entfernt ein Schnurentferner automatisch Netze und Bindfäden, bevor die Ballen mittels einer Guillotine in kleinere Stücke zerteilt werden.
Das vorverarbeitete Material wird anschließend zu einem Mischtank gefördert, in dem das Stroh mit Gülle oder Flüssigkeit vermischt wird, um eine pumpfähige Konsistenz zu erreichen.
Das gesamte System wird zentral über ein Überwachungssystem gesteuert, das eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet und eine Fernbedienung ermöglicht.
Diese Lösung ermöglicht es, Stroh als handhabbare und wertvolle Ressource in der Biogasproduktion zu nutzen – bei einem hohen Automatisierungsgrad und minimalem manuellem Arbeitsaufwand.

Foto: Bioenergie Marienthal
Schnurentferner
Automatische Entfernung von Schnur aus Stroh als Vorbereitung für die Vorbehandlung und Zerkleinerung.
Der Schnurentferner von Linka Energy ist ein integraler Bestandteil der automatisierten Strohhandhabungssysteme des Unternehmens und wurde entwickelt, um Schnur und Netze vor der weiteren Verarbeitung in Biogasanlagen effizient aus Strohballen zu entfernen.
Dieser Prozess ist entscheidend, um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen und zu verhindern, dass Fremdkörper nachgelagerte Anlagenteile wie Schredder und Pumpen beschädigen.
Der Schnurentferner erkennt und entfernt automatisch Schnur und Netze, die die Strohballen zusammenhalten.
Nach der Entfernung wird das gereinigte Strohmaterial zur nächsten Stufe der Vorbehandlung gefördert, beispielsweise zur Größenreduzierung und zur Vermischung mit Gülle oder anderen Flüssigkeiten, um eine pumpfähige Konsistenz zu erreichen.
Der Einsatz des Schnurentferners reduziert manuelle Eingriffe, erhöht die Betriebssicherheit und trägt zu einer effizienteren und nachhaltigeren Biogasproduktion bei.

Foto: Bioenergie Marienthal

Foto: BioCirc Vinkel
Die automatische Schnurentfernung gewährleistet eine störungsfreie Biomassehandhabung, schützt die Anlagenkomponenten und erhöht die Betriebssicherheit der gesamten Anlage.
Ballenauflöser-System
Eine effektive mechanische Lösung zur Größenreduzierung und Auflockerung von ballierter Biomasse – wie z. B. Stroh – mit dem Ziel, eine gleichmäßige und pumpfähige Konsistenz für die weitere Biogasverarbeitung zu erreichen.
Ein Ballenauflöser-System ist für die Vorbehandlung von ballierter Biomasse wie Stroh, Heu und Grassilage ausgelegt.
Das System zerkleinert und lockert das Material, wodurch die Reaktionsoberfläche vergrößert, der Gasertrag erhöht und der Verschleiß nachgelagerter Anlagenteile reduziert wird.
Diese Vorbehandlung vergrößert die Reaktionsoberfläche und verbessert dadurch den Gasertrag sowie reduziert den Verschleiß der nachgeschalteten Ausrüstung.
Ballenauflöser-Systeme werden in der Regel mit Schnurentfernern und Annahmeeinheiten integriert, um eine effiziente und automatisierte Biomassehandhabung sicherzustellen.
Linka Energy hat Ballenauflöser -Systeme in mehreren Projekten implementiert.
So wurde beispielsweise in Zusammenarbeit mit die Dänische fa. Euromilling eine Lösung entwickelt, mit der Strohballen zu hochwertigem Strohpulver für die Biogasproduktion verarbeitet werden.
Diese Lösung ermöglicht eine effiziente Umwandlung von Stroh in Biogas und trägt zu einer nachhaltigeren Energieerzeugung bei.

Foto: Nature Energy (Kværs)

Foto: Madsen Bioenergi
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