Referenz

Storde Biogas I/S

2,0 MW Heißwasserkessel und Abgaswärmeübertrager für die Verbrennung von Holzspänen

Die Biogasanlage von Storde Biogas I/S wurde 2018 gebaut und gehört Brian Bech, Jan Dahlmann und Niels Dahlmann. Die Biogasanlage produziert jährlich 5.200.000 m³ Gas. Die Eigentümer liefern den Großteil der Gülle und Einstreu an die Anlage, der Rest stammt von anderen Lieferanten. Im Jahr 2022 lieferte Linka Energy A/S ein 2,0 MW Heißwasserkesselsystem auf Basis der Verbrennung von Holzspänen an Storde Biogas I/S.

Die Anlage

Das Kesselsystem besteht aus einem 2,0 MW Linka® H 2000 Heißwasserkessel, der Holzspäne verarbeitet. Ein 40-Fuß-Container, in dem ein Walking-Floor-System (Schrap System) eingebaut ist, transportiert das Brennmaterial zu einer versenkten Querschnecke am Ende des Schrap Systems.

Die Holzspäne werden dann über eine Reihe von geneigten Schnecken direkt zur Zellensperre transportiert, die sich über der Stokerschnecke im Kessel befindet. Durch die Zellensperre fallen die Holzspäne in die Stokerschnecke, die sie dann zum beweglichen Rost transportiert, der sich an der Vorderseite des Kessels befindet. Die Brennstoffmenge wird von einem Sauerstoffsensor gesteuert, der den Sauerstoffgehalt im Rauchgas misst. In der Verbrennungskammer des Kessels ist ein beweglicher Rost installiert, um die Bildung von Schlacke zu minimieren. Linkas eigenes weltweit patentiertes Gleichstrom-Verbrennungssystem stellt sicher, dass erwärmte Verbrennungsluft zugeführt wird, um die Rauchgase zu recyceln und damit die Nutzung der Holzspäne zu maximieren. Die Schussventile am Kessel blasen Luft durch die Rauchrohre des Kessels und reinigen sie von Asche, was bedeutet, dass die Rauchrohre des Kessels selten manuell gereinigt werden müssen.

Ein Abgaswärmeübertrager gewährleistet die Rezirkulation der Rauchgase und maximiert somit die Nutzung der Holzspäne.

Kurz beschrieben fungiert ein Abgaswärmeübertrager als eine Art Rauchgaskühler, bei der Energie von den heißen Rauchgasen auf ein kühleres Medium – in diesem Fall Wasser – übertragen wird, das dann zur Vorwärmung oder Heizung genutzt werden kann. Auf diese Weise wird die Effizienz der Anlage gesteigert, da mehr Energie aus derselben Menge Brennstoff gewonnen wird. Der Abgaswärmeübertrager ist direkt nach dem Kessel und vor dem Multizyklon mit dem Rauchgassystem verbunden. Zusätzlich sind Multizyklone und ein Taschenfilter installiert, um die Rauchgase zu reinigen und so die Staubemissionen durch den 17 Meter hohen Stahlschornstein zu reduzieren. Die Asche wird schließlich in einen neuen 12 m³ Aschebehälter transportiert.

Das gesamte System wird über ein PLC-Steuersystem geregelt, das die Einrichtung überwacht, für eine kontrollierte Regelung der Brennstoffzufuhr und einen auf maximale Effizienz ausgelegten Betrieb sorgt. Das PLC-System zeigt per Internet und SMS-Alarme an, falls Abweichungen von den voreingestellten Punkten auftreten, und es ist außerdem möglich, die Einrichtung über Smartphones, Tablets und/oder PCs zu überwachen.

Spezifikationen

Kunde: Storde Biogas I/S
Ort: Bredebro, Dänemark
Brennstofftyp: Holzspäne mit einem Abgaswärmeübertrager
Kesselgröße: 2,0 MW
Anlagentyp: Linka
Energieart: Heißwasserkessel
Jahr: 2022

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Kontakt Lars