Referenz
Toftlund-Fernwärme
3,2 MW-Biomasse-Kesselsystem zum Feuern mit Pellets
Toftlund-Fernwärme hat ein umfassendes Projekt für die Errichtung eines vollständigen Pelletkessels, Elektrokessels und eines Akkumulatortanks ausgeschrieben. Der aktuelle Fall betrifft den Vertrag für den Holzpelletkessel, zu dem Linka Energy geboten und ihn mittlerweile gewonnen hat. Als Teil der Installation des neuen Pelletkessels wird der bisherige Gaskessel der Anlage zerlegt und entsorgt.
Die Anforderung an den neuen Holzpelletkessel von Toftlund-Fernwärme war die Versorgung der vorhandenen Absorptionswärmepumpe mit 150 °C heißem Wasser. Wenn die Absorptionswärmepumpe ganz oder teilweise außer Betrieb ist, sollten bis zu 3.000 kW vom neuen Holzpelletkessel bei einer Temperatur von 98 °C +/- 1 °C über einen neuen Wärmetauscher, der für „den schlimmsten anzunehmenden Betriebsfall“ ausgelegt ist, vom Heißwasserkreislauf in den Fernwärmekreislauf geleitet werden können.
Die Anlage
Das Kesselsystem, ein 3,0 MW Linka H-Multibrennstoff-Kessel, ist für die Verbrennung von Holzpellets ausgelegt, kann aber dank seiner speziell entwickelten Beschickungsanlage auch andere Brennstoffe wie Strohpellets, Holzspäne sowie Sonnenblumensamen/-pellets nutzen. Der einzigartige Aufbau des H-Kessels mit einer zylinderförmigen Brennkammer sichert im Verbund mit Linkas patentierter Verbrennungstechnologie die maximale Ausnutzung des Brennstoffs.
Zusätzlich wurde ein Abgaswärmeüberträger installiert, der als Abgaskühler dient und Energie vom heißen Abgas an ein kühleres Medium – in diesem Fall Wasser – überträgt, das dann zum Vorheizen oder Heizen genutzt werden kann. Dieses steigert den Wirkungsgrad der Anlage, da aus derselben Brennstoffmenge mehr Energie gewonnen wird. Der Abgaswärmeüberträger ist unmittelbar hinter dem Kessel und vor dem Abgaszyklon in das Abgassystem integriert.
Wenn vom Kessel Wärme „verlangt“ wird, wird das Verbrennungsverfahren eingeleitet: Die Beschickungsanlage läuft an und ruft die je nach Heizbedarf erforderliche Brennstoffmenge ab, vom neuen Pellet-Stahlsilo über die Siloschnecke, und befördert sie zum Brennstoffschieber, von wo aus sie dem sich schrittweise bewegenden Gitter im Kessel zugeführt wird.
In der Brennkammer des Kessels ist ein sich schrittweise bewegendes Gitter installiert, um die Schlackebildung zu minimieren, und beim nachfolgenden Verbrennungssystem handelt es sich um Linkas eigenes patentiertes globales System. Die Abgase vom Kessel strömen durch den Abgaswärmeüberträger, einen Multizyklon, und einen Taschenfilter, was die Staubemissionen bedeutend mindert, bevor sie durch den vorhandenen Schornstein freigesetzt werden.
Die Steuerung des Systems erfolgt über ein PLC-Steuersystem, das die Einrichtung überwacht und via Internet und SMS Alarme verschickt. Darüber hinaus ist es möglich, das System mittels Smartphone, Tablets und/oder PC zu überwachen.
Spezifikationen





